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Berufe Gaming

Berufe in der Gaming-Branche

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Spieleentwickler werden

Mach dein Hobby zum Beruf

Spieleentwickler oder Game Developer ist der Traumberuf junger Leute im 21. Jahrhundert. Die Gaming-Branche und besonders entwickelt sich ständig weiter. Spiele werden komplexer und sind längst keine einfachen Programme mehr. Der Anspruch an ihre Entwickler wird dadruch immer höher.

Wegen der boomenden Branche sind die Chancen auf einen Job als Spieleentwickler recht gut. Die Zahl der Bewerber steigt aber jedes Jahr an. Was ihr wissen müsst, um ein erfolgreicher Spieleentwickler zu werden, erfahrt ihr im folgenden Bericht.

Der Beruf Spieleentwickler

Wer Spieleentwickler werden möchte, sollte sich zunächst mit dem Berufsbild auseinandersetzen.

doomfist overwatch

Doomfist © Blizzard Entertainment

Grundsätzlich besteht ein Spiel aus vielen Komponenten wie:

  • Programmcode
  • Künstliche Intelligenz
  • Grafik
  • Steuerung
  • Sound
  • Leveldesign

Alle Bestandteile des Spiels werden von verschiedenen Spezialisten erstellt, die in einem Team zusammenarbeiten.

Spieleentwickler beschäftigen sich dabei vornehmlich mit der Programmierung von Computerspielen. Sie müssen verschiedene Programmiersprachen und Algorithmen beherrschen. Ihr Wissen beziehen Spieleentwickler hauptsächlich aus den Wissenschaften der Informatik und Mathematik. Je nach Aufwand des Spiels können Game Developer auch andere Aufgaben mit übernehmen.

Die Herausforderung für Spieleentwickler besteht darin, technische Innovationen und verfügbare Hardwareanforderungen zu koordinieren. So sollen Games den Anforderungen der neuesten Rechner standhalten und ein perfektes Bild erzeugen, dabei aber auch auf älteren Geräten und Konsolen spielbar sein.

unreal engine 4

Unreal Engine 4 - Design einer Landschaft © Epic Games

Die Story, die Figuren und das Leveldesign werden in der Regel nicht vom Spieleentwickler gestaltet. Auch hierfür gibt es Experten, die eng mit allen Beteiligten kooperieren. Diese Game Designer absolvieren im Gegensatz zu Spieleentwicklern einen Studiengang, in dem es neben der Programmierung hauptsächlich um grafische und kreative Fähigkeiten geht.

Die Ausbildung zum Spieleentwickler

Um als Spieleentwickler arbeiten zu können, müsst ihr einige Voraussetzungen erfüllen. Neben dem geeigneten Abschluss sollte vor allem eine Leidenschaft für Computerspiele bestehen. Auch kreative Menschen werden in der Gaming Branche dringend gesucht.

Ausbildung

Eine Berufsausbildung zum Spieleentwickler gibt es zurzeit nicht. Hierfür ist ein Studium erforderlich. Es existieren jedoch private Institutionen, die Zertifikate ausstellen. Die bekannteste Einrichtung ist die Games Academy aus Berlin.

Studium

Um Spieleentwickler werden zu können, eignet sich ein Studium mit direktem Bezug zur Spiele-Branche. Mittlerweile gibt es zahlreiche Universitäten und Fachhochschulen, die solche Studiengänge anbieten und einen guten Ruf genießen. Hierunter befinden sich neben einigen privaten Hochschulen auch viele staatliche Einrichtungen.

Hier findet ihr eine Übersicht der Hochschulen mit Gaming spezifischen Studiengängen: Studium Spieleentwicklung.

super mario post-it

Super Mario aus Post-It-Notizblättern
© spieleentwickler-werden.de

Darüberhinaus ist es auch möglich, ein Studium der Informatik zu absolvieren und den Arbeitgeber mit seiner Leidenschaft und Kreativität zu überzeugen.

Erst in den letzten Jahrzehnten kam der Beruf des Spieleentwicklers überhaupt auf. In den 1980er und 1990er Jahren entwickelte sich die Spieleindustrie in Deutschland und der Welt. Mit den wachsenden Technologien steigen auch die Anforderungen an die Entwickler. Mit dem zunehmenden Wissensstand und der gewaltigen Konkurrenz aus Asien und den USA ist eine akademische Ausbildung Grundvoraussetzung für den Beruf des Spieleentwicklers.

Wie sieht das Studium als Spieleentwickler aus?

Bei der Entwicklung von Computerspielen kommt es grundsätzlich auf eine Kombination von Theorie und Praxis an. Die praktische Anwendung vom theoretisch Erlernten ist daher auch im Studium schon unerlässlich. In vielen Studiengängen der unterschiedlichen Hochschulen programmieren die Studenten schon während des Studiums verschiedene Spiele in gemeinsamen oder einzelnen Projekten.

fifa ps4

Fifa auf der Playstation 4 © JESHOOTS.COM on Unsplash

Quereinsteiger

Oft hört man, dass Programmierer und Spieleentwickler keine klassische Ausbildung benötigen. Wer die Skills hat, kann sich auf eine Stelle bewerben und mit seinen Fähigkeiten überzeugen. Tatsächlich gibt es viele Quereinsteiger im Gaming Bereich. Das liegt aber vor allem daran, dass es bis vor kurzem noch keine Spiele spezifischen Studiengänge gab.

Mittlerweile sind die Ansprüche an Computerspiele deutlich gestiegen. Daher wird von großen Spieleentwicklern wie EA Sports, Blizzard oder auch Daedalic mindestens ein fachspezifischer Bachelor-Abschluss erwartet. Als Quereinsteiger hat man heutzutage kaum mehr eine Chance sich gegen die gut ausgebildete Konkurrenz durchzusetzen.

Was verdient ein Spieleentwickler?

Das Gehalt eines Spieleentwicklers kann hier natürlich nicht pauschalisiert werden. Es ist jeweils abhängig vom Unternehmen sowie der persönlichen Erfahrung und der Position.

Das Durchschnittsgehalt eines Spieleprogrammierers in Deutschland liegt bei etwa 47.000 Euro im Jahr, wobei der Lead-Programmierer mit etwa 60.000 Euro rechnen kann.

Die Designer eines Spiels wie Artisten und Animators verdienen mit rund 35.000 Euro Einstiegsgehalt am wenigsten.

Kleinere Indie-Studios bezahlen ihren Angestellten in der Regel deutlich weniger. Diese Stellen sind zudem häufig nur befristet oder freiberuflich.

Eine Übersicht zu deutschen Entwicklerstudios findet ihr auf unserer Seite.


Bilder:
1. Final Fantasy XV © Square Enix
2. Schreibtisch © Pixabay