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Super Mario

Warum jeder Videospiele spielen sollte

"Videospiele machen aggressiv", "Videospiele führen zu Einsamkeit", "Videospiele machen dumm" - Stimmt das wirklich?

Berufe Gaming

Berufe in der Gaming-Branche

An Videospielen arbeitet in der Regel ein ganzes Team an gut ausgebildeten Profis. Die Experten sind jeweils auf einen speziellen Bereich spezialisiert. Welche Berufe es in der Gaming Branche gibt, erfahrt ihr hier.

Tetris Videospielmusik

Die 10 Klassiker der Videogame Soundtracks

Was wären Videospiele nur ohne Musik? Ob Ohrwürmer, Hintergrundmusik oder richtige Hits - der Sound bleibt im Kopf und schafft einen Wiedererkennungswert.

Brettspiel Risiko

Ein Brettspiel entwickeln

In 10 Schritten zu deinem Gesellschaftsspiel

1. Wähle das Thema und entscheide dich für eine Mechanik

Am Anfang jeden Spiels steht eine Idee. Entwickle aus deiner Idee eine ganze Thematik, die das Genre deines Spiels bestimmt. Was für eine Art von Spiel möchtest du entwickeln? Ein Glücksspiel, ein Strategiespiel oder ein Geschicklichkeitsspiel?

Anschließend solltest du dir überlegen, was du für dein Spiel für eine Mechanik nutzen möchtest. Willst du zum Beispiel, dass sich die Spieler durch Würfel fortbewegen oder sollen Straßen gekauft und verlegt werden, um voran zu kommen?

2. Überlege dir das Ziel des Spiels

Brett- und Gesellschaftsspiele können verschiedene Ziele haben. Je nach Art des Spiels kann das Ziel beispielsweise sein, schneller zu sein als der Gegner oder aber in einer bestimmten Zeit mehr Punkte zu sammeln. Teilweise können auch verschiedene Ziele miteinander kombiniert werden. Als Spieleentwickler eines Brettspieles kannst du das Ziel selbst festlegen und damit auch bestimmen, wie lange das Spiel in Etwa dauern soll und wie kompliziert das Spiel werden soll.

3. Definiere den Gewinner des Spiels

Du als Spieleentwickler des Brettspiels solltest ganz genau definieren, wann ein Spieler das Game gewonnen hat. Dafür musst du festhalten, ob das Spiel ein gewisses Zeitlimit hat oder nach einer bestimmten Anzahl von Zügen beendet ist. Für jeden Spieler sollte klar erkennbar sein, wann das Spiel gewonnen ist.

4. Lege eine Altersklasse fest

Die Regeln und die Komplexität eines Spiels sollten natürlich zu der Altersgruppe passen. Bevor du also die Regeln explizit festlegst, solltest du dir überlegen, welche Altersgruppe du überhaupt ansprechen möchtest. Soll das Spiel für Kinder sein, müssen die Regeln leicht verständlich und das Spiel relativ simpel sein. Möchtest du ein Familienspiel entwickeln, sollten sowohl Kinder als auch Eltern Spaß an dem Spiel haben. Es müssten also eventuell abweichende Regeln erstellt werden. Oder soll das Spiel komplex und sehr strategisch sein? Dann entscheide dich für eine ältere Personengruppe.

5. Stelle die Regeln auf

Nachdem Thema, Ziel, Sieg und die Altersgruppe bestimmt wurden, kannst du nun die Regeln erstellen. Hier ist deine Kreativität gefragt. Überlege dir zunächst die Grundregeln, die du dann nach und nach verfeinern, erweitern und verändern kannst. Die Regeln kannst und solltest du natürlich auch während der nächsten Schritte immer wieder überarbeiten, bis ein sinnvolles und interessantes Spiel entstanden ist.

Brettspiel Monopoly Disney

Monopoly Disney Pixar © spieleentwickler-werden.de

6. Erstelle einen Prototypen

Um zu sehen, ob dein Spiel wirklich funktioniert, solltest du dir einen Prototypen erstellen. Benutze hierfür simple Hilfsmittel wie Bastelkarton, Papier usw. Der Prototy muss nicht schön aussehen. Du benötigst ihn lediglich, um dein Spiel zu testen.

7. Teste dein Spiel

Erst wenn du dein Spiel testest, fallen dir Ungereimtheiten und Fehler auf. Bitte deine Freunde und Familie das Spiel zu spielen, um dir als dem Spieleentwickler des Brettspiels ein Feedback zu geben. Frage sie neben dem Spaß vor allem auch nach der Verständlichkeit der Regeln und des Ziels.

8. Nimm Veränderungen vor

Sobald du das Spiel getestet hast, werden dir einige Fehler und Unklarheiten auffallen. Der Test ist dazu da, um das Spiel weiter zu optimieren. Verbessere also alles, was dir und deinen Testkandidaten negativ aufgefallen ist zum Positiven.

9. Illustriere dein Brettspiel

Fertige Skizzen und Zeichnungen von deinem Brettspiel an, um es später optimal produzieren zu können. Überleg dir neben dem Spielfeld auch das Aussehen der Spielfiguren und der Verpackung. Wenn du zwar kreativ, zeichnerisch aber unbegabt bist, gibt es sicherlich jemanden in deinem Familien- oder Freundeskreis, den du um Hilfe bitten kannst. Du kannst auch einen professionellen Designer anstellen, der dich bei der Umsetzung deiner Ideen unterstützt. Wenn du günstige Alternativen suchst, schaue dich an Kunsthochschulen um. Die Studenten sind in der Regel sehr begabt und freuen sich über kleinere Aufträge sowie mehr Bestand in ihrem Portfolio.

10. Produziere dein Brettspiel

Bevor du mit deinem Brettspiel in die Produktion gehst, entscheide, ob das Spiel lediglich für dich und deine Freunde gedacht ist oder ob du es kommerziell vertreiben möchtest. Wenn du es zum Spaß entwickelt hast, werden ein paar hochwertige Bastelsachen, Holzplatten und alles, was du sonst noch so brauchst, ausreichen. Möchtest du dein Spiel aber professionell vertreiben, musst du es produzieren lassen. Es gibt zahlreiche Hersteller, die die Produktion von Brettspielen anbieten. Im Internet findest du zahlreiche Anbieter. Der Preis berechnet sich in der Regel nach der Stückzahl der Produktion.

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