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Warum jeder Videospiele spielen sollte

Diese Argumente lassen jeden Kritiker verstummen.

"Videospiele machen aggressiv", "Videospiele führen zu Einsamkeit", "Videospiele machen dumm" - diese oder ähnliche Aussagen wird jeder Zocker schon einmal gehört und verflucht haben. Dass Videospiele ganz im Gegenteil aber sogar gut für uns sind und das sogar wissenschaftlich belegt ist, wissen die Wenigsten. Wer sich mit der Materie Gaming beschäftigt, wird schnell merken, dass das Zocken viele Vorteile birgt. Damit ihr eure Kritiker demnächst verstummen lassen könnt, haben wir euch die wichtigsten Gründe, warum ihr Videospiele spielen solltet, einmal zusammengefasst:

Videospiele verbessern die motorischen Fähigkeiten

In einer Studie der Deakin University in Australien wurde 2012 zufällig herausgefunden, dass die motorischen Fähigkeiten von Kindern, die regelmäßig interaktive Videospiele ähnlich der Wii-Games spielen, besser entwickelt sind als die der Kinder, die keine Videospiele spielen. Vor allem die Koordinationsfähigkeit wurde durch das Spielen trainiert und verbesserte sich damit. Auch die Auge-Hand-Koordination war bei den Kindern, die regelmäßig Videospiele spielen, deutlich besser ausgeprägt.

XBOX Controller

XBOX Controller © pexels.com

Und auch bei Erwachsenen konnte bei denjenigen, die Videospiele spielen, eine verbesserte Motorik festgestellt werden.

2007 wurde am Bostoner Beth Israel Deaconess Medical Center ein ähnlicher Test mit Chirurgen durchgeführt. Aus der Studie ergab sich, dass Chirurgen, die Videospiele spielten, um 27 Prozent schneller und mit einer um 38 Prozent geringeren Fehlerquote arbeiteten.

Videospiele verbessern die kognitiven Fähigkeiten

Die Studie Real Time Strategy Game Training: Emergence of a Cognitive Flexibility Trait, die von Glass, Maddox und Love an der Queen Mary Universität in London durchgeführt wurde, belegt, dass die kognitive Flexibilität durch das regelmäßige Spielen von Echtzeit-Strategie-Spielen gesteigert werden konnte. Alle Probanden mussten zunächst Aufgaben aus dem Bereich der kognitiven Flexibilität lösen. Danach spielten sie in einem Zeitraum von 40 Stunden die Spiele "Die Sims" und "StarCraft". Anschließend wurden den Probanden erneut Aufgaben aus dem Bereich der kognitiven Flexibilität gestellt. Das Ergebnis ist, dass die Probanden die Tests nach dem Spielen der Echtzeit-Strategie-Spiele deutlich besser lösen konnten.

Die kognitive Flexibilität ist die Basis menschlicher Intelligenz. Videospiele spielen macht uns also schlauer.

Videospiele steigern die Sehkraft

Daphne Bavelier von der University of Rochester fand heraus, dass Videospiele entgegen dem allgemeinen Glauben die Sehkraft verbessern. Dies gilt allerdings nur für Shooter. Die Kontrastschwellenfunktion, die grundsätzlich beim Lesen und bei Dunkelheit genutzt wird, kann durch das Spielen von Shootern gesteigert werden. Grund dafür ist das Fixieren von bewegten Elementen, das Anvisieren und Zielen und die schnelle Verarbeitung visueller Reize.

Der Versuch erfolgte sowohl mit der Lebenssimulation "Sims 2" als auch mit den Shootern "Unreal Tournament 2004" und "Call of Duty 2". Nur durch das Spielen der Shooter konnte allerdings eine Verbesserung der Sehkraft nachgewiesen werden.

Mit Videospielen können Depressionen behandelt werden

In der Studie The effectiveness of SPARX, a computerised self help intervention for adolescents seeking help for depression: randomised controlled non-inferiority trial wird untersucht, wie sich das Videospiel "SPARX" auf depressive Jugendliche auswirkt. Hierfür wurden 168 Teenager zwischen 12 und 19 Jahren in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Probanden hatten bereits mit Depressionen zu kämpfen. Die erste Gruppe der Jugendlichen wurde herkömmlich durch therapeutische Gespräche behandelt. Die zweite Gruppe wurde durch das Spiel "SPARX" behandelt. Dieses spezielle Spiel wurde extra aus diesem Zweck entwickelt. In dem Spiel können sich die Spieler eigene Avatare erstellen, mit denen sie ihre Negativität und ihre Depressionen in einer Fantasie-Welt bekämpfen.

Das Ergebnis spricht eindeutig für die Videospiel-Behandlung. Nur 26 Prozent der ersten Gruppe, die durch therapeutische Sitzungen behandelt wurde, zeigten nach dem Versuch keine Anzeichen mehr von Depressionen. Bei der zweiten Gruppe zeigte sich dagegen bei 44 Prozent der Jugendlichen eine völlige Heilung der Depressionen.

Videospiele entschleunigen das Altern

In einer Studie der University of Iowa konnte bewiesen werden, dass ein regelmäßiges Spielen von Gehirn-Jogging-Games das Altern verlangsamt. Dabei werden vor allem die kognitiven Fähigkeiten trainiert. Probanden über 50 Jahren sollten in der Studie 10 Stunden lang Gehirn-Jogging-Games spielen. Anschließend wurde beurteilt, wie sich das Spielen auf Geschwindigkeit und Qualität der mentalen Verarbeitungsfähigkeiten auswirkte. Das Ergebnis: Die Testpersonen wurden im Hinblick auf die Hirnaktivität um bis zu 7 Jahre jünger eingestuft.


Bilder:
1. XBOX Controller © unsplash.com